TeleHealthPlattform

THP


Medizinische Fachrichtungen
Allgemeinmedizin // Geriatrie // Kardiologie
Schlagworte
Arzt-Patienten-Kommunikation // Datenschutz und Informationssicherheit // Diabetes mellitus // Konsil // Koronare Herzkrankheit // Monitoring // Netzwerk/Vernetzung // Schmerztherapie // Versorgungsforschung // Videosprechstunde // chronisch // chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) // elektronischer Arztbrief // integrierte Versorgung // interdisziplinär // mobile Health // sektorenübergreifend // ältere Menschen
Versorgungsebene
ambulante Versorgung // hausärztliche Versorgung

ambulante und stationäre Pflege

//
Zielsetzung

Die THP verbessert die intersektorale Zusammenarbeit von Hausärzten und Pflegeeinrichtungen. Die THP ermöglicht die Durchführung eines engmaschigen Monitorings von gepflegten Patienten. Der Hausarzt kann über die Plattform ein sogenanntes intensiviertes Monitoring anordnen. Dazu legt er für die Patienten fest, welche Vitalparameter, zu welchen Zeiten und über welchen Zeitraum, erhoben werden sollen. Weiter bestimmt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt die Schwellwerte für die betroffenen Patienten. Die Pflegeeinrichtung erhebt die Daten gemäß dem Plan. Bei Über- oder Unterschreitung der definierten Schwellwerte wird der Arzt oder die Ärztin auf der Plattform über die Schwellwertabweichung informiert und muss die Abweichung quittieren. Darüber hinaus ermöglicht die Plattform eine synchrone (Videosprechstunde) und asynchrone (sicherer Nachrichtenaustausch) Kommunikation.

Szenario
Beschreibung:

Der Arzt oder die Ärztin legen die gepflegten Patienten in der Plattform an. In Absprache mit der betreuenden Pflege (Kommunikation über die Plattform) ordnet der Arzt oder die Ärztin bei Bedarf ein intensiviertes Monitoring an. Im Monitoringplan legt der Arzt oder die Ärztin fest, wann, wie lange und welche medizinischen Daten für die Patienten durch die betreuende Pflege erhoben werden sollen. Im Monitoringplan definiert der Arzt oder die Ärztin auch die patientenspezifischen Schwellwerte. Weichen eingehende Werte von den Schwellwerten ab, wird der betreuende Arzt oder die betreuende Ärztin darüber informiert (Alarm) und muss die Schwellwertabweichung zur Kenntnis nehmen. Anpassungen der Therapie können über die Plattform gezielt mit der Pflegeeinrichtung geteilt werden.

Informationsgewinnung und -übertragung:
  • Erhebung von Vitalparametern mit medizinischen Sensoren*, BT-Übertragung an ein Gateway (Tablet), Weiterleitung per FHiR an die Plattform
    • Blutdruckmessgerät
    • Blutzuckermessgerät
    • Körperwaage
    • Spirometer
    • Fieberthermometer
    • Pulsoximeter
    • 3-Kanal-EKG
  • Erhebung von PROs (Patient Reported Outcomes) durch die Pflege in Form von standardisierten Fragebögen
  • Kommunikation mittels KBV-gelisteter Videosprechstunde (TeleKonsil)
  • Patientenbezogener Austausch von Nachrichten zur Abstimmung zwischen Arztpraxis und Pflege per eArztbrief
Informationsempfänger und -verarbeitung:
  • Schwellwertabweichungen und Reporting auf Basis der von der Pflege erhobenen Vitalparameter und PROs mittels eArztbrief und eNachricht ins AIS/PVS der Arztpraxis
  • Kommunikation mittels KBV-gelisteter Videosprechstunde (TeleKonsil)
  • Patientenbezogener Austausch von Nachrichten zur Abstimmung zwischen Arztpraxis und Pflege per eArztbrief
Abgeleitete Maßnahmen:
  • Unterstützung der Entscheidungsfindung über Fortführung oder Anpassung der Therapie
  • ggf. Initiierung eines Fachkonsils und proaktive Überweisung an einen Facharzt zur weiteren Abklärung
Zusätzliche Maßnahmen:

Keine Angabe durch den Projektträger

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Beteiligte und Teilnehmende
Zielgruppe:

Ambulant oder stationär gepflegte Patienten

Einschlusskriterien:

Chronisch erkrankte und/oder multimorbide Patienten:

  • Herzinsuffizienz
  • Diabetes
  • COPD
  • Parkinson
  • Schmerz
Ausschlusskriterien:

Keine Angabe durch den Projektträger

Teilnehmende Leistungserbringer:

Ambulante Pflege (z.B. Pflegedienst), Pflegeheim, Ärzte

Kostenträger:

Keine Angabe durch den Projektträger

Weiterführende Informationen

Einsatz der Plattform im Projekt Comm4Care: comm4care.de

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Rechtsgrundlage
Vorhandene Rechtsgrundlage:

Privatwirtschaftliche Finanzierung, § 140 a SGB V (Integrierte Versorgung), Öffentliche Förderung

Zusätzliche Rechtsgrundlage:

Keine Angabe durch den Projektträger

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Technik
Technische Komponenten:
  • Medizinische Messgeräte:
    • Blutdruckmessgerät
    • Blutzuckermessgerät
    • Körperwaage
    • SpirometerFieberthermometer
    • Pulsoximeter
    • 3-Kanal-EKG
  • Tablet
  • Plattform Client (App), Webinterface
  • Plattform Server/Backend
Verwendete Standards:

FHIR-Datenexport-Format der digitalen Gesundheitsanwendungen von Kaia Health
Spezifikation Fachdienst KOM-LE

Weitere verwendete Standards:

Keine Angabe durch den Projektträger

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Verwandte Projekte
Verwandte Projekte:

Keine Angabe durch den Projektträger

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Fakten auf einen Blick

Stand:

06.10.2021

Webpräsenz:

Ansprechpartner :

vitaphone GmbH
Ronald Gräfe

Adresse:
Gottlieb-Daimler-Straße 8
68165
Deutschland
Zur Webseite ronald.graefe@vitagroup.ag
Telefon: 0621 400 70 910

Ärztlicher Projektleiter:

Keine Angabe durch den Projektträger

Veröffentlichungen:

Wissenschftliche Publikationen:
Keine Angabe durch den Projektträger

Datenschutzkonzept:
Keine Angabe durch den Projektträger

Qualitätssicherungskonzept:
Keine Angabe durch den Projektträger