Interventionelles dezentrales Telemonitoring (idTM®) mit SciTIM®

idTM® - SciTIM®


Medizinische Fachrichtungen
Allgemeinmedizin // Angiologie // Arbeitsmedizin, Sozialmedizin // Diabetologie // Endokrinologie // Gynäkologie // Innere Medizin // Kardiologie // Kinder- und Jugendheilkunde // Nephrologie // Präklinische Akutversorgung // Rehabilitation
Schlagworte
App // Arzneimitteltherapie // Arzneimitteltherapiesicherheit // Arzt-Patienten-Kommunikation // Case Management // Compliance/ Adhärenz // Datenschutz und Informationssicherheit // Diabetes Typ 1 // Diabetes Typ 2 // Diabetes mellitus // Epidemiologie // Konsil // Koronare Herzkrankheit // Krankenhausinformationssystem // Managed Care // Monitoring // Netzwerk/Vernetzung // Praxis- und Patientenmanagement // Praxisverwaltungssystem // Primärprävention // Qualitätssicherung // Regelversorgung // Sekundärprävention // Tertiärprävention // Versorgungsforschung // chronisch // elektronische Fallakte (eFA) // elektronische Gesundheitsakte (eGA) // elektronische Patientenakte (ePA) // interdisziplinär // kassenübergreifend // körpernahe Sensorik // mobile Health // sektorenübergreifend // Übergewicht/ Adipositas // ältere Menschen
Versorgungsebene
Diagnostik // Medizinisches Versorgungszentrum // Prävention/Gesundheitsförderung // Rehabilitation // allgemeine fachärztliche Versorgung // ambulante Versorgung // gesonderte fachärztliche Versorgung // hausärztliche Versorgung // spezialisierte fachärztliche Versorgung // stationäre Versorgung
Zielsetzung

SciTIM®️ ist eine innovative Softwarelösung, deren Verwendung bisher bestehende informationstechnische Lücken schließt. Eine direkte Arzt-Patienten-Bindung und persönliche Kommunikation bleiben erhalten.
SciTIM®️ schont die Praxis-Ressourcen (Zeit, Mitarbeiter, Budget) und optimiert den täglichen Praxisablauf durch effektives und sicheres Blutdruck-Telemonitoring (idTM®️).
Das interventionelle dezentrale Telemonitoring (idTM®️) ist eine spezielle Form der telemedizinischen Anwendung. Es dient der Diagnosesicherung, der Therapieoptimierung sowie der Behandlungskontrolle bei Patienten mit arterieller Hypertonie, Risikoschwangerschaft, Dialysepflichtigkeit sowie bei Kindern und Jugendlichen mit Bluthochdruck und vielen weiteren Indikationen.

Szenario
Beschreibung:

„Die Qualität der telemedizinischen Applikation hängt von der medizinischen Qualität der
Handlungskonsequenz ab.“

Die TIM, mit Sitz in Göttingen und Pullach bei München, ist spezialisiert auf sicheren elektronischen Austausch medizinischer Daten im Gesundheitswesen. Begleitet von medizinischen Fachgesellschaften sowie mit ärztlicher Expertise haben wir unsere Plattform SciTIM®
entwickelt, die eine Integration von Mess- und Vitalwerten (z.B. vom Patienten zuhause gemessene Blutdruckwerte) praxistauglich direkt in das jeweilige Arzt- / Krankenhausinformationssystem ermöglicht. Die Interfaces für mehr als 80% der relevanten Arztinformationssysteme in Deutschland sind auf unserer SciTIM®-Plattform verfügbar.
Inzwischen verfügen mehr als 1 Millionen User über den technischen Zugang zur Plattform. Die IT-Architektur unserer Lösung erlaubt eine multidirektionale Datenkommunikation und damit eine leichte Anbindung weiterer Systeme. So sind wir inzwischen in der Lage, auf verschiedenste Anforderungen zu reagieren, bei denen ein elektronischer Datenaustausch zwischen Arzt und Patient stattfinden soll. Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® empfiehlt zur Diagnosestellung und Therapiesteuerung die Nutzung der Telemedizin in Form des interventionellen dezentralen Blutdruck-Telemonitorings idTM® (1), eine von den ärztlichen Gründern der TIM evaluierte wissenschaftlich-ökonomische Methode.
idTM® gilt aufgrund seiner signifikanten Überlegenheit gegenüber anderen Blutdruckmessmethoden (24-h-Messung, Praxis-Messung, Heimmessung ohne Telemedizin) als neuer Goldstandard des Blutdruck-Managements. In der Therapie der arteriellen  Hypertonie (Bluthochdruck) belegen wissenschaftliche Studien die deutliche Überlegenheit der Blutdruck-Heimmessung gegenüber der Praxismessung (2) und eine zusätzliche Absenkung des systolischen Blutdrucks bei Einsatz von idTM® im Vergleich zum Blutdrucktagebuch und der ambulanten 24-Stunden-Blutdruckmessung um 9 mmHg (3,4). Dies bedeutet eine Absenkung um -36 bis -42 % des Schlaganfallrisikos, -24,5 % der KHK (koronare Herzerkrankung) -Sterblichkeit und -35 % der Schlaganfall- Sterblichkeit. Neben der deutlichen Verbesserung der Therapiequalität werden gleichzeitig wiederholte Arztbesuche, Mehrfachverordnungen, Über- und Untertherapie vermieden.

(1) https://www.hochdruckliga.de/pressemeldung/items/aerzte-sollen-mit-den-daten-von-blutdruckueberwachungs-apps-arbeiten-koennen.html
(2) McManus et al. Efficacy of self-monitored blood pressure, with or without telemonitoring, for titration of
antihypertensive medication (TASMINH4): an unmasked randomised controlled trial. Lancet 2018; 391 (10124): 949-
959
(3) Neumann et al. Blood pressure telemonitoring is useful to achieve blood pressure control in inadequately
treated patients with arterial hypertension. Journal of Human Hypertension, Volume 25, Issue 12 (December 2011)
(4) Neumann et al. Long-term effects of 3-month telemetric blood pressure intervention in patients with
inadequately treated arterial hypertension. Telemed J E Health. 2015 Mar;21(3):145-50.

Informationsgewinnung und -übertragung:

Die Voraussetzung für den Sinn und Erfolg der Methode ist – neben dem Bedarf der Therapie-Optimierung und einer sozioökonomischen Relevanz – die Anwendung durch die individuell und kontinuierlich betreuenden Ärzte (Haus- oder Facharzt), die das in das idTM®️ eingebundene Krankheitsbild verstehen.
Die medizinische Evidenz von idTM®️ sowie erstmals etablierte Blutdruck-Grenzwerte (Neumann et al. Journal of Hypertension 2011) wurden wissenschaftlich belegt. Eine optimale Therapieeinstellung innerhalb von 12 Wochen mittels idTM®️ ist nachgewiesen Langzeit-Untersuchungen belegen eine nachhaltige Wirkung dieser telemedizinischen Intervention über einen Zeitraum von durchschnittlich 20 Monaten.
idTM®️ ist effektiv und in der Kosten-Nutzen-Analyse eine sinnvolle Methode zur Optimierung der Blutdruckkontrolle (BMBF-geförderte EDiMed-Studie, ICER und QALY).

Informationsempfänger und -verarbeitung:

Fachärzte | Internistische Gemeinschafts- und Schwerpunktpraxen, Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Krankenhäuser | Betreibergesellschaften sowie Ambulanzen und Fachabteilungen

Krankenversicherungen (epidemiologische Daten, Vermeidung von Mehrfachverordnungen, Ökonomisierung durch Prävention, Kosten-Nutzen-Nachweis mittels ICER und QALY)

Pharmaindustrie | wissenschaftliche und marktanalytische Daten

Forschung | bias-arme, automatisierte Studiendatensammlung von big data

Sekundäre Gesundheitsversorger | Sportverbände, Sportvereine

Sonstige Kostenträger | Deutsche Rentenversicherungen, Berufsgenossenschaften

Abgeleitete Maßnahmen:

Mit aktuell etwa 30 Millionen Betroffenen in Deutschland zählen die Hypertonie und seine Folgeerkrankung (Herzinfarkt, Schlaganfall, Dialysepflichtigkeit etc.) weiterhin zur Volkskrankheit Nr. 1 mit der höchsten Mortalität und Morbidität. Eine vergleichsweise schlechte Behandlungsqualität trotz großer sozioökonomischer Relevanz, eine zunehmende Alterung der Bevölkerung und eine Zentralisierung der medizinischen Kompetenz mit daraus resultierenden Versorgungsdefiziten in ländlichen Gebieten zeigen einen deutlich zunehmenden Wunsch aller beteiligten Akteure (Patienten, Ärzte, Kostenträger, Politik) nach digitalen und zuverlässigen Lösungen.

 SciTIM® erfüllt bereits jetzt alle langfristigen Anforderungen an das "App auf Rezept" (Digitale-Versorgung-Gesetz/ Medical Apps) inklusive der wissenschaftlichen Validierung, einer Nachhaltigkeit (ICER und QALY) und aktuellen Datenschutzauflagen nach DSGVO.

Zusätzliche Maßnahmen:

Die TIM UG steht hierbei in enger Kooperation mit telemedizinischen Globalplayern wie z.B. Deutsche Telekom Healthcare and Security Solutions GmbH (T-Systems), Geräteherstellern, AIS und KIS-Anbietern etc.

Des Weiteren in Planung:

Community Management

Epidemiologie

Biometrie

"ask the expert"-Tool

Statistik

Dateien:
SciTIM.pdf
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Beteiligte und Teilnehmende
Zielgruppe:

In Deutschland zählen Herz-Kreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen und Bluthochdruck ist dabei nach wie vor der Risikofaktor Nr. 1. Es gibt bundesweit etwa 30 Millionen Betroffene. Weltweit sind alle Länder nahezu ähnlich stark betroffen. Lediglich 10-30% der Betroffenen werden erfolgreich behandelt.

Weitere Indikationen:

Patienten mit allgemeiner Hypertonie (resistent)

Titration und Deeskalation der antihypertensiven Therapie / Medikamenten-Stop bei überbehandelten Patienten, Komplexe medizinische Veränderung

Übergewichtige Hypertensive

Schwangere Frauen

Kinder und Jugendliche

Dialyse-Patienten

Patienten mit Herzinsuffizienz (über NYHA II)

Patienten nach einer Transplantation

Patienten nach einem Schlaganfall

Patienten nach Eingriffen

Einschlusskriterien:

siehe oben bei Zielgruppe und Indikationen

Ausschlusskriterien:

Fehlende Indikation oder ggf. mangelnder Internetzugang bzw. infrastrukturelle Einschränkungen.

Teilnehmende Leistungserbringer:

Keine Angabe durch den Projektträger

Kostenträger:

Keine Angabe durch den Projektträger

Weiterführende Informationen

tim-med.de

scitim.de

www.blutdruckdaten.de/faq/scitim.html

healthcare-startups.de/location/scitim/

www.brave-goe.com

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Rechtsgrundlage
Vorhandene Rechtsgrundlage:

Selbstzahlerleistung, Privatwirtschaftliche Finanzierung

Zusätzliche Rechtsgrundlage:

Keine Angabe durch den Projektträger

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Technik
Technische Komponenten:

Die offene IT-Architektur unserer SciTIM®-Plattform ermöglicht die Anbindung nahezu sämtlicher telemetrischen Devices/ Apps/ Programme sowie einen sicheren elektronischen Datenaustausch mit einer Vielzahl von Arzt- und Krankenhausinformationssystemen. Aktuell gibt es keine Konkurrenz am Markt mit annährend vergleichbaren Möglichkeiten.

Verwendete Standards:

xDT Feld- und Regelkatalog
„Gerätedatentransfer“: GDT
„Labordatentransfer“: LDT

Weitere verwendete Standards:

HL7

Anbindung vieler weiterer Schnittstellen ist problemlos möglich

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Verwandte Projekte
Verwandte Projekte:

Keine Angabe durch den Projektträger

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Fakten auf einen Blick

Stand:

29.04.2020

Webpräsenz:

Ansprechpartner :

TIM Telemonitoring Interventions in Medicine UG
Tino Römer

Adresse:
Gartenstr. 22 a
82049 Pullach im Isartal
Deutschland
Zur Webseite roemer@tim-med.de
Telefon: +49 (0)551 / 99 69 35 55

Ärztlicher Projektleiter:

Keine Angabe durch den Projektträger

Veröffentlichungen:

Wissenschftliche Publikationen:
Blood_pressure_telemonitoring_is_useful___Journal_of_Human_Hypertension.pdf
Long_Term_Effects_of_3-Month_Telemetric_Blood_Pressure_-_Telemedicine_and_e-Health.pdf
2019_idTM_cost_analysis.pdf
2013 ESH/ESC Guidelines for the management of arterial hypertension – The Task Force for the management of arterial hypertension of the European Society of Hypertension (ESH) and of the European Society of Cardiology (ESC) Authors/Task Force Members, Giuseppe Mancia, (Chairperson) (Italy)*, Robert Fagard, (Chairperson) (Belgium)*, Krzysztof Narkiewicz, (Section co-ordinator) (Poland), Josep Redon, (Section co-ordinator) (Spain), Alberto Zanchetti, (Section co-ordinator) (Italy), Michael Böhm, (Germany), Thierry Christiaens, (Belgium), Renata Cifkova, (Czech Republic), Guy De Backer, (Belgium), Anna Dominiczak, (UK), Maurizio Galderisi, (Italy), Diederick E. Grobbee, (Netherlands), Tiny Jaarsma, (Sweden), Paulus Kirchhof, (Germany/UK), Sverre E. Kjeldsen, (Norway), Stéphane Laurent, (France), Athanasios J. Manolis, Greece), Peter M. Nilsson, (Sweden), Luis Miguel Ruilope, (Spain), Roland E. Schmieder, (Germany), Per Anton Sirnes, (Norway), Peter Sleight, (UK), Margus Viigimaa, (Estonia), Bernard Waeber, (S

Datenschutzkonzept:
Datenschutzkonzept.pdf


Qualitätssicherungskonzept:
Keine Angabe durch den Projektträger