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INFOrmationstechnologie für die PATienten-orientierte Gesundheitsversorgung in der Metropolregion Rhein-Neckar

INFOPAT MRN


Medizinische Fachrichtungen
Sektorenübergreifende Patientenakte
Schlagworte
PEPA // Akte // Einrichtungsübergreifende Vernetzung // Einrichtungsübergreifend // MRN // INFOPAT // Heidelberg // UKHD // Arzneimitteltherapie // Versorgungssteuerung, Secondary Use
Versorgungsebene
Gesundheitsförderung // Prävention // Diagnostik
Zielsetzung

siehe Szenariobeschreibung

Szenario
Beschreibung:

In der BMBF-geförderten Gesundheitsregion der Zukunft „Informationstechnologie für die Patienten-orientierte Gesundheitsversorgung in der Metropolregion Rhein-Neckar (INFOPAT)“ werden mit 26 Partnern aus Gesundheitsversorgung, -forschung und -industrie rund um eine persönliche, einrichtungsübergreifende, elektronische Patientenakte (PEPA) zahlreiche Produkt- und Prozessinnovationen erforscht, entwickelt und erprobt. Dazu werden Strukturen und Prozesse etabliert, welche nicht nur eine integrierte und sektorenübergreifende Versorgung von Patienten ermöglichen, sondern auch für die sektorenübergreifende Forschung zur Verfügung stehen. Ausgehend von der Prämisse „der Patient im Mittelpunkt“ sollen dazu sowohl Technologien (weiter-)entwickelt als auch Behandlungsprozesse optimiert werden. So soll zum einen dem komplexen Versorgungsbedarf von chronisch Kranken und zum anderen den Anforderungen an Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen Rechnung getragen werden.

Grundlage des Vorhabens sind die regionale Vernetzung von gesundheitsbezogenen Einrichtungen und die Zusammenführung von versorgungsrelevanten Patientendaten aus allen Sektoren. Darauf aufbauend wird eine webbasierte, persönliche, einrichtungsübergreifende, elektronische Patientenakte (PEPA) als zentrale Aktenstruktur entwickelt, die es den Patienten ermöglicht, unter Wahrung der informationellen Selbstbestimmung ihre Behandlungsinformationen selbst zu steuern und zu verwalten. Weiter wird ein praxisnetzbasiertes Case Management aufgebaut und untersucht in wie weit softwarebasiertes Case Management die Behandlungsqualität beeinflusst. In die PEPA wird eine Medikationsplattform zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) sowie zur Entscheidungsunterstützung integriert.

Außerdem wird für ein regionales Gesundheitsmonitoring eine Forschungsplattform zur Erforschung und Auswertung regional erhobener Qualitätsindikatoren aufgebaut. Sogenannte Qualitätszirkel nutzen diese, um die sektorenübergreifende Versorgung zu verbessern. Die Produkt- und Prozessinnovationen werden am Beispiel von Patienten mit Diabetes und Darmkrebs evaluiert. Das Gesamtprojekt INFOPAT wird außerdem aus gesundheitsökonomischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive begleitet und evaluiert.

Informationsgewinnung und -übertragung:

Es wird eine webbasierte, persönliche, einrichtungsübergreifende, elektronische Patientenakte (PEPA) als zentrale Aktenstruktur entwickelt, die es den Patienten ermöglicht, unter Wahrung der informationellen Selbstbestimmung ihre Behandlungsinformationen selbst zu steuern und zu verwalten. Sowohl Patienten als auch die jeweils behandelnden Professionals können Daten in die PEPA einstellen.

Informationsempfänger und -verarbeitung:

Patienten, Kliniken, Ärzte und weitere Professionals senden Gesundheitsdaten zu einem Patienten in dessen PEPA. Die Dokumente und Bilder in der PEPA eines Patienten können dann durch behandelnde Ärzte und dem Patienten selbst aufgerufen werden. Das Aufrufen von Daten aus einer PEPA eines Patienten ist erst nach expliziter Einwilligung des jeweiligen Patienten möglich.

Abgeleitete Maßnahmen:

In der aufzubauenden Forschungsplattform werden erstmals überhaupt regional erhobene Quaitätsindikatoren für die Gesundheitsversorung ermittelt. Hierfür werden nach entsprechender Einwilligung des Patienten Daten aus der PEPA pseudonymisiert in die Forschungsplattform übertragen.

Zusätzliche Maßnahmen:

keine

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Beteiligte und Teilnehmende
Zielgruppe:

Patienten und Professionals in der Metropolregion Rhein-Neckar

Einschlusskriterien:

Diabetes, Kolorektales Karzinom

Ausschlusskriterien:

Keine Angabe durch den Projektträger

Teilnehmende Versicherte:

Einzugsgebiet: DE Baden-Württemberg, DE Hessen, DE Rheinland-Pfalz

Auswahl-/Zugangsverfahren der Versicherten:

Keine Angabe durch den Projektträger

Anreizsystem für Teilnehmer:

Keine Angabe durch den Projektträger

Einbindung der Versicherten:

Keine Angabe durch den Projektträger

Teilnehmende Leistungserbringer:

Krankenhäuser, Niedergelassene(r) Ärztin/Arzt, Ärztenetz, Apotheken

Auswahl-/Zugangsverfahren der Leistungserbringer:

Keine Angabe durch den Projektträger

Kostenträger:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Weiterführende Informationen

Keine Angabe durch den Projektträger

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Evaluation
Durchführung einer Evaluation:

Laufend

Typ der Evaluation:

Ökonomisch, Sonstige

Ziele der Evaluation:

Evaluation der aufgebauten Infrastrukturen sowie der zu implementierenden Konzepte. (Ökonomisch und Sozialwissenschaftlich)

Durchführende Organisation:

Keine Angabe durch den Projektträger

Art/Typ des Evaluationskonzeptes:

Keine Angabe durch den Projektträger

Art des Evaluationsdesigns:

Keine Angabe durch den Projektträger

Art der verwendeten Daten:

Keine Angabe durch den Projektträger

Ergebnisse:

Keine Angabe durch den Projektträger

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PICO Fragen
Patientenkollektiv:

Keine Angabe durch den Projektträger

Intervention:

Keine Angabe durch den Projektträger

Kontrollgruppe:

Keine Angabe durch den Projektträger

Outcome:

Keine Angabe durch den Projektträger

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Rechtsgrundlage
Vorhandene Rechtsgrundlage:

Öffentliche Förderung

Zusätzliche Rechtsgrundlage:

Keine Angabe durch den Projektträger

Angestrebte Rechtsgrundlage:

Noch nicht bekannt

Genutzte Förderprogramme:

Programmname: BMBF Gesundheitsregionen der Zukunft
Programmvolumen: 15 Mio €

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Technik
Technische Komponenten:

Virtualisierte Infrastrukturen

Verwendete Standards:

Keine Angabe durch den Projektträger

Weitere verwendete Standards:

HL7,DICOM,IHE

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Verwandte Projekte
Verwandte Projekte:

Keine Angabe durch den Projektträger

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Fakten auf einen Blick

Projektlaufzeit:

01.01.2012 bis 31.12.2016

Webpräsenz:

Gesamtprojektleiter :

Keine Angabe durch den Projektträger

Ärztlicher Projektleiter:

Keine Angabe durch den Projektträger

Veröffentlichungen:

Wissenschftliche Publikationen:
Keine Angabe durch den Projektträger

Datenschutzkonzept:
Keine Angabe durch den Projektträger

Qualitätssicherungskonzept:
Keine Angabe durch den Projektträger